Corona

Terminvereinbarung - Corona-Schnelltest

Die Landesregierung hat per Rechtsverordnung (Coronaschutzverordnung) ein weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Die Rechtsverordnung gilt seit Montag, dem 23.03.2020, 0.00 Uhr.

Zum 27.11.2021 ist eine Neufassung der Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Den gesamten Text der Verordnung finden Sie unter:

CoronaSchVO

Beachten Sie auch die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchVO NRW.

Die aktuell gültigen Regeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Bis wann gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung?

Die aktuell gültige Coronaschutzverordnung gilt ab dem 24. November und bis einschließlich 21. Dezember 2021.

Welche Inzidenz ist für die Corona-Regeln maßgeblich?

Die Maßnahmen der Coronaschutzverordnung gelten landesweit und sind nicht abhängig von regionalen oder landesweiten Inzidenzen. Sollte sich das Infektionsgeschehen erheblich zuspitzen, werden Änderungen der Verordnung geprüft. Verständigt haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller Bundesländer bereits darauf, dass bei einem Anstiege der sog. Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der in Bezug auf Covid-19 in ein Krankenhaus aufgenommene Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) über einen Wert von 6 stärkere Beschränkungen notwendig sind. Sollte sich dagegen das Infektionsgeschehen erheblich reduzieren, insbesondere die Hospitalisierungsinzidenz unter einen Wert von 3 sinken, wird es angemessene Reduzierungen der Schutzmaßnahmen durch Änderung der Verordnung geben.

Gilt weiterhin eine Maskenpflicht?

Ja. Es besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in folgenden Bereichen:

  • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr,
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr, z. B. in Einkaufsgeschäften
  • in Außenbereichen, soweit die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet.

Darüber hinaus wird überall dort auch im Außenbereich das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Dies gilt insbesondere in Warteschlangen und an Verkaufsständen.

Welche Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es?

Das Tragen einer Maske wird grundsätzlich empfohlen. Es besteht die Tragepflicht einer medizinischen Maske im ÖPNV und anderen Verkehrsmitteln des Personentransports fort.
Auch im Einzelhandel sowie in anderen Innenräumen, in denen Menschen zusammentreffen, gilt grundsätzlich weiterhin eine Maskenpflicht. Allerdings bestehen hier zahlreiche Ausnahmen. So kann auf das Tragen der Maske z. B. verzichtet werden

  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
  • in der Gastronomie an festen Sitz- oder Stehplätzen,
  • im Kino, Theater usw. am Sitzplatz,
  • in Diskotheken und bei anderen Tanzveranstaltungen in Innenräumen (hier müssen Personen ohne Immunisierung allerdings einen PCR-Test oder einen höchstens 24 Stunden alten Schnelltest besitzen),
  • im Handel und Dienstleistungsgewerbe bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen, wenn alle Beteiligten geimpft, genesen oder getestet sind und außerdem der Mindestabstand eingehalten wird,
  • bei der Berufsausübung in Innenräumen, wenn der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann,
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr usw.,
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  • von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest notwendig),
  • zum Essen und Trinken
  • sowie aus sonstigen Gründen, falls das Absetzen der Maske nur wenige Sekunden dauert.

Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Was bedeutet die 3G-Regel?

Vollständig Geimpften und Genesenen stehen alle Einrichtungen und Angebote offen. Alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, müssen für bestimmte Veranstaltungen/Dienstleistungen negativ getestet sein. Anerkannt werden PCR-Tests, die nicht älter sind als 48 Stunden, und Schnelltests, die nicht älter sind als 24 Stunden.

In welchen Bereichen gilt 3G?

Der Zutritt zu Versammlungen nach Art. 8 GG in Innenräumen, bestimmten Bildungsveranstaltungen, Messen und Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien ist geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung. Gleiches gilt aufgrund unmittelbarer Regelung im Infektionsschutzgesetz auch am Arbeitsplatz und im Öffentlichen Personenverkehr (Busse, Bahnen, Flugzeuge usw.).

Im Bildungsbereich gilt 3G für Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen (einschl. der Nutzung von Hochschulbibliotheken durch Hochschulangehörige), beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse und Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial oder individuell benachteiligte Jugendliche sowie Angebote gemäß §§ 8a, 16 und 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch.

Was bedeutet die 2G-Regel?

Unter 2G fallen alle, die vollständig geimpft oder genesen sind. Ihnen stehen Freizeitangebote und -einrichtungen offen. Alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, haben keinen Zutritt zu diesen Einrichtungen oder Angeboten. Davon ausgenommen sind nur Menschen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, sowie für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre.

Welche Bereiche dürfen nur noch von immunisierten Personen (geimpft oder genesen, 2G) besucht werden?

Die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen nur von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmenden ausgeübt werden:

Kultur

  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen, Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen in Theatern, Kinos und sonstigen Kultureinrichtungen sowie außerhalb von Kultureinrichtungen,

Freizeit

  • Tierparks, Zoologische Gärten, Freizeitparks, Spielhallen, Schwimmbäder, Wellnesseinrichtungen und vergleichbare Freizeiteinrichtungen.
  • sonstige Veranstaltungen und Einrichtungen zur Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum, insbesondere in Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen im Innen- und Außenbereich

Sport

  • gemeinsame Sportausübung auf und in Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum sowohl im Amateursport als auch im Profisport
  • Im Amateursport gilt aber eine Ausnahme für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist: sie können mit dem Testnachweis über eine PCR-Testung teilnehmen.
  • Dasselbe gilt im Berufssport: Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Profiligen können mit dem Testnachweis über eine PCR-Testung teilnehmen.
  • der Besuch von Sportveranstaltungen als Zuschauerin oder Zuschauer

Märkte

  • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen

Bildung

Bildungsangebote außer die oben unter „3G“ aufgeführten schul- und berufsbezogenen sowie sozialen Angebote.

Dienstleistungen

  • körpernahe Dienstleistungen unter Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen und Friseurleistungen,

Gastronomie und Kantinen

  • gastronomische Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt
  • Bei Betriebskantinen, Schulmensen, Hochschulmensen und vergleichbaren Einrichtungen aber nur bei der Nutzung durch Personen, die nicht unmittelbar dem Betrieb oder der Einrichtung angehören, wenn diese Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt,
  • Für Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer gibt es auf Rastanlagen Ausnahmen, wenn sie ein negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorweisen können.

Tourismus

  • touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben,
  • touristische Busreisen.

Was bedeutet 2G-plus?

Die 2G-Plus-Regel bezieht sich auf Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen. Sie bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt haben und diese zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen müssen. Dies kann in Form eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

Was gilt in Clubs, Diskotheken oder bei Festen?

Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können (2G-plus). Diese Regelung gilt auch für den Besuch von Bordellen, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

Wie wird die Einhaltung der Corona-Regeln überhaupt kontrolliert?

Die Überprüfung der Nachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber. Dazu ist bei jedem Gast, Nutzer, Besucher usw. der erforderliche Nachweis zu überprüfen und zusätzlich – mindestens im Rahmen angemessener Stichproben – ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweisdokument der Person vorzunehmen Besucherinnen und Besucher, die den erforderlichen Nachweis und – im Rahmen der Stichproben – ein amtliches Ausweisdokument zur Identitätsfeststellung nicht vorzeigen, müssen vom Zutritt oder der Teilnahme ausgeschlossen werden. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Die Fälschung von Zertifikaten oder Testergebnissen ist strafbar und kann mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft werden.

Was gilt für Menschen, die nicht geimpft werden dürfen?

Für Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, gibt es Ausnahmen. Diese Personen müssen über einen höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest oder einen von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test verfügen.

Gelten für Kinder und Jugendliche auch die 2G-Regeln?

Für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren gelten  die 2G-Regeln nicht.

Was gilt für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zum Schuleintritt in Bezug auf Testerfordernisse?

Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne weiteres getesteten Personen gleichgestellt. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Dabei gelten Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ohne jeden Nachweis aufgrund ihres Alters als Schülerinnen/Schüler. Ab einem Alter von 16 Jahren ist dagegen eine Bescheinigung der Schule erforderlich.

Was gilt bei Veranstaltungen?

Bei Veranstaltungen mit Zuschauern auf Steh- oder Sitzplätzen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) gibt es bis zu einer Zahl von 5.000 Zuschauenden keine Mengenbegrenzungen. Oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauenden darf die zusätzliche Auslastung aber bei höchstens 50 Prozent der über 5.000 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Davon abweichend dürfen bei Großveranstaltungen unter freiem Himmel auch oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauenden die Sitzplätze vollständig belegt werden, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherstellt, dass außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Verpflichtung zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht.
Beispiel: In einem offenen Stadion mit regulär 50.000 Plätzen (alles Sitzplätze) dürfen 5.000 Plätze plus die Hälfte der weiteren 45.000 Plätze, also insgesamt 27.500 Plätze belegt werden. Wenn die Veranstalterin/der Veranstalterin außerhalb der Plätze eine Maskenpflicht anordnet, können alle 50.000 (Sitz-)Plätze belegt werden.   

Alle Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein (2G). Der Veranstalter hat die Einhaltung der 2G-Regel zu kontrollieren. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll ab dem 26. November 2021 die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Zudem ist mindestens im Rahmen angemessener Stichproben auch ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweispapier vorzunehmen.

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Auslandsreiserückkehrer

Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben sich unmittelbar nach Rückkehr in den Märkischen Kreis beim Gesundheitsamt zu melden. 

Aktuelle Risikogenbiete finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Erreichbarkeit Gesundheitsamt zu Fragen der Reiserückkehr: 09.00 – 12.00 Uhr (Mo - Fr)

Telefon:

02352 / 966 - 7390

02352 / 966 - 7391

02352 / 966 – 7393

oder e-mail: gesundheitstelefon@maerkischer-kreis.de

Meldung mit Personendaten, Telefonnummer, Rückkehrzeitpunkt

Darüber hinaus haben sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten vorsorglich direkt für 14 Tage in die häusliche Isolation zu begeben. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem Hausstand angehören.

Alles Weitere wird im Gespräch mit dem Gesundheitsamt geklärt.

Zusätzlich hat der Märkische Kreis ein Gesundheitstelefon eingerichtet, dass Sie in der Zeit von Mo-Fr von jeweils von 7:30 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 02351/966-7272 erreichen.


Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Homepages:

FAQ der Landesregierung zum Coronavirus

CoronaBetrVO NRW i.d. ab dem 13.11.2021 gültigen Fassung

CoronaTestQuarantäneVO i.d. ab dem 27.11.2021 gültigen Fassung

Bußgeldkatalog zur CoronaSchVO (Stand: 24.11.2021)

Bußgeldkatalog zu §28b IfSG

Gesundheitsministerium 

Robert Koch Institut   

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Informationen für Unternehmen 

Möchten Sie helfen? 
Laden Sie sich das Formular hierzu herunter und reichen Sie dies bei der Stadt Neuenrade ein oder senden dies per E-Mail an post@neuenrade.de:

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