Erfolgreicher Abschluss in Rekordzeit: Erste MVZ-Auszubildende besteht Prüfung
Mit Sandra Keska feiert das Medizinische Versorgungszentrum Neuenrade (MVZ) einen besonderen Meilenstein: Die erste Auszubildende des Hauses hat ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten erfolgreich abgeschlossen – und das in bemerkenswert kurzer Zeit.
Dank ihrer bereits abgeschlossenen Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten konnte Sandra Keska ihre Ausbildungszeit von Beginn an verkürzen. Aufgrund ihrer sehr guten schulischen Leistungen wurde die Ausbildungsdauer zusätzlich um ein weiteres halbes Jahr reduziert. Nach nur eineinhalb Jahren hat sie ihre Ausbildung nun sehr erfolgreich beendet – ein Ergebnis, das im MVZ große Anerkennung findet.
Fabian Cormann, Vorstand des MVZ, würdigt die Leistung: Die konstant sehr guten Ergebnisse sowohl in der Praxis als auch im theoretischen Bereich hätten die Verkürzung ausdrücklich gerechtfertigt. Der Abschluss in dieser kurzen Zeit sei eine außergewöhnliche Leistung und zeige das große Engagement und die fachliche Stärke von Sandra Keska.
Auch sie selbst blickt sehr positiv auf ihre Ausbildungszeit zurück. „Es hat alles gepasst“, sagt sie. Besonders hebt sie die enge Verzahnung von Theorie und Praxis hervor: Die vielfältigen Erfahrungen im MVZ hätten ihr sehr in der Berufsschule geholfen. Dadurch sei sie bestens auf die Abschlussprüfung vorbereitet gewesen.
Der praktische Teil der Prüfung umfasste Tätigkeiten wie EKG schreiben, Blutentnahmen, Blutdruckmessungen und Lungenfunktionstests. Im Fachgespräch entschied sich Sandra Keska für das Thema COPD, eine Lungenerkrankung. Die Theorieprüfung erstreckte sich über zwei Tage und beinhaltete die Bereiche Fachkunde, Wirtschaftslehre und Praxismanagement.
Im MVZ ist sie die frisch gebackene Medizinische Fachangestellte aktuell vor allem im Labor sowie in der Anmeldung im Einsatz. Darüber unterstützt sie die Ärztinnen und Ärzte. Die Abwechslung und Vielseitigkeit schätzt Sandra Keska sehr an ihrem Beruf – und auch über ihr Team kann sie nur Gutes berichten. „Ich verstehe mich super mit meinen Kolleginnen und Kollegen und fühle mich hier sehr wohl.“ Mit der abgeschlossenen Ausbildung hört das Lernen für sie aber nicht auf. Sie arbeitet schon an ihrer Weiterbildung zur Heilpraktikerin.