Viele Gäste bei unterhaltsamer Gertrüdchen-Eröffnung
Das Gertrüdchen ist eröffnet – und das mit bester Laune. Bürgermeister Volker Klüter machte klar: Feste wie dieses leben von Gemeinschaft. Und die funktioniert in Neuenrade – mit den Nachbarstädten, in der Region und auch mit den Freunden aus den Partnerstädten Klingenthal und Dinxperlo.
Viele Gäste waren in das Festzelt gekommen: Bürgerinnen und Bürger, das Gertruden-Komitee, Bürgermeister der Nachbarstädte, Bundes- und Landtagsabgeordnete und viele mehr. Ein großes Dankeschön richtete Volker Klüter in seiner Rede an Sabine Rogoli und Sandra Horny, die im Hintergrund wieder viele Fäden zusammengezogen haben, damit das Gertrüdchen so rund läuft.
Judith Sandner, Oberbürgermeisterin der Partnerstadt Klingenthal, hatte eine riesigen Fotorahmen im Gepäck, den sie den Neuenradern zum 35. Geburtstag der Städtepartnerschaft versprochen hatte. Er soll, so sicherte Volker Klüter zu, einen Ehrenplatz in Neuenrade erhalten.
Und dann wurde es im Zelt herrlich schräg: Peter Riecke und die Marionettenbühne Mummenschanz sorgten mit ihrem Stück für beste Unterhaltung. Dabei wurde auch ein großes Geheimnis gelüftet: Die Work-Life-Balance wurde in Neuenrade erfunden – um Vormitternachtsnachtwächter und Nachmitternachtsnachtwächter zu entlasten. Das Publikum hatte sichtlich Spaß – ein perfekter Auftakt fürs Gertrüdchen.
Begleitet vom Musikverein Neuenrade marschierten die Menge anschließend zum Rathausbalkon, wo die Stadtsoldaten die traitionelle Bekanntmachung verlasen und der dreifache Peitschenknall das Fest unter dem Jubel der Gäste eröffnete.